Michael Burat zu 18 Monaten Haft auf Bewährung und 120.000 € verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat heute Michael Burat in einem Verfahren wegen gewerbsmäßiger Erpressung und Betrug zu 18 Monaten Haft auf Bewährung sowie 120.000 € verurteilt. In dem Verfahren ging es allerdings nicht um die seit Jahren unter seiner Mitwirkung betriebenen Internetseiten mit kostenpflichtigen Abos wie z.B. outlets.de. In dem aktuellen Verfahren ging es um die unerwünschte Zusendung von E-Grußkarten und Newslettern. Diese unerwünschte Art der Werbung soll -so die Staatsanwaltschaft- sich Herr Burat und die Mitangeklagten jedoch selbst zugeschickt haben, um anschließend dieses Verfahren abzumahnen. Dabei ging es um Vertragsstrafen von jeweils bis zu 5000,- € die im Wiederholungsfall fällig geworden wären. In einigen Fällen wurden diese Vertragsstrafen provoziert, so dass beispielsweise die CDU 15.000,- € gezahlt hat.

Das Urteil gegen Michael Burat ist noch nicht rechtskräftig.

Aktenzeichen 15 KLs 35/09

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