Kuriose Entscheidungen – Herr der Ringe, Rauchzeichen, Teurer Knaller, Falschparker

„Herr der Ringe“ soll für Feuerwehreinsatz bezahlen

Eine kuriose Begegnung der besonderen Art hatte die Feuerwehr in München. Da ein Mann sein bestes Stück mit 13 Ringen verziert hatte und unter Schmerzen litt, begab er sich in eine Münchener Klinik. Die dortigen Ärzte konnten ihn jedoch nicht von seinem Leiden befreien und baten die Feuerwehr um Mithilfe. Wie der Justillion berichtet, wurden die Penisringe, die bereits seit zwei Tagen für einen schweren Schritt sorgten, mit Trennschleifern vorsichtig entfernt.

Für diesen Einsatz erhielt der „Herr der Ringe“ nun eine saftige Rechnung in Höhe von 693 Euro. Begründung für den Gebührenbescheid: Der Situation wurde vom Ringträger grob fahrlässig herbeigeführt. Da er Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt hat, darf man nun gespannt sein, ob es dazu bald eine richterliche Entscheidung der Rubrik „kuriose Urteile“ geben wird.

Kündigung ist in Rauch aufgegangen

Wer kennt ihn nicht? Der Prozess um Raucher Friedhelm Adolfs der aus seiner Mietwohnung fliegen sollte. Nach mehren Runden vor Gericht scheint die Geschichte nun vor dem Landgericht Düsseldorf ein Ende gefunden zu haben. Die Vermieterin konnte nicht nachweisen, dass der Hausfrieden nachhaltig oder die Gesundheit der anderen Mieter so gefährdet sei, dass dies eine Kündigung rechtfertige. Gefeiert wurde die Entscheidung von Friedhelm Adolfs mit einer dicken Zigarre.

Teures Feuerwerk für FC Fan

Weil er bei einem Spiel des 1. FC Köln einen Knallkörper warf, wurde jetzt ein Fußballfan vom Bundesgerichtshof zu einer erheblichen Schadenersatzzahlung verurteilt. Der Geißbock Club holte sich im Klageverfahren einen Teil der Kosten zurück die ihm selbst vom DFB auferlegt wurde. Der BGH hat dabei festgestellt, dass wer gegen die Verhaltensregeln bei einem solchen Spiel verstößt für den Schaden zahlen muss. Im konkreten Fall ist der Fan mit 30.000 Euro. Für diesen Betrag hätte er auch für 200 Jahre eine Stehplatz Dauerkarte erhalten.

Falschparken und trotzdem nicht zahlen

Diese Meinung vertritt das Bundesverwaltungsgericht. Zumindest wenn für den „Falschparker“ kein Anlass bestand sich versichern, dass er nicht im Halteverbot steht. Im konkreten Fall wurde kurzfristig ein Halteverbotsschild aufgrund eines am nächsten Tag stattfindenden Stadtfestes aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war der Wagen jedoch schon geparkt.

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