8 Tipps für das richtige Verhalten nach einem Verkehrsunfall

Ein Autounfall ist ein Desaster für alle beteiligten Fahrer. Die ersten Gedanken gehen meist, um die beteiligten Personen: „Hoffentlich wurde niemand verletzt!“ Ist das geklärt, kommen Fragen auf wie: Wer ist schuld? Zahlt die Versicherung? Bekomme ich einen Ersatz? Bei einem Unfall ist die oberste Regel: Ruhig bleiben. Greifen Sie niemanden an und machen Sie keine Aussagen über die Schuld des Unfalls. Sammeln Sie sich kurz und arbeiten Sie die hier aufgeführten 8 Punkte nach und nach ab. Doch vorsichtig die Beratung durch einen Verkehrsrechtsanwalt ersetzt diese Liste nicht. Weiterlesen

GTI Travel und Buchmal Reisen – Ersatzreisen und Rückzahlung

Wie bereits am 04. Juni 2013 berichtet haben die Firmen GTI Travel und Buchmal Reisen einen Insolvenzantrag gestellt. Der vom zuständigen Gericht bestellte Insolvenzverwalter ist der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Dirk Andres. Diesem ist es gelungen die Schweizer WTA-X Travel Group als neuen Investor zu gewinnen. Reisende die über GTI Travel oder Buchmal Reisen einen Urlaub ab dem 1. Juli 2013 gebucht haben, soll mit Hilfe der deutschen Tochtergesellschaft AMA Reisen GmbH eine Ersatzreise angeboten werden. Betroffen sind nicht nur Pauschalreisen sondern auch Individual- und Flugreisen. Weiterlesen

GTI Travel ist pleite

GTI Pleite

Der Türkei Spezialist GTI Travel GmbH sowie die Buchmal Reisen und die türkische Airline Sky sind pleite. Während GTI dies erst heute Mittag auf der Homepage veröffentlichte, berichtete das Handelsblatt bereits am Morgen über gestrandete Urlauber in der Türkei.

GTI stellt die „Tätigkeit als Reiseveranstalter mit sofortiger Wirkung ein“, so GTI Travel in einer Pressemitteilung. Der Flugbetrieb von Sky Airline wurde ebenfalls eingestellt. Weiterlesen

Urteil: Kaufpreiserstattung wegen Geräusch am Neuwagen

Beunruhigende Geräusche an einem Neuwagen berechtigen zum Rücktritt vom Kaufvertrag. Zu diesem Schluss kam das Oberlandesgericht Frankfurt am Main in seiner Entscheidung vom 28.02.2013. Das subjektive Sicherheitsempfinden durch die Fahrgeräusche kann Vorrang vor objektiv feststellbaren Mängeln haben. Weiterlesen

Urteil: Fußballspieler haftet bei regelwidrigem Foulspiel

Wer seinen Gegenspieler beim Fußball rücksichtslos foult, haftet für die Verletzungen, die er dem Gegner bei dem unfairen Zweikampf zufügt. Das hat der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm entschieden und das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Dortmund bestätigt. Weiterlesen

BGH: Fitnessstudio Kündigung – Betreiber hat keinen Anspruch auf Krankheitsgrund

Fitnessstudio Betreiber haben keinen Anspruch zu erfahren aus welchem Krankheitsgrund ein Kunde außerordentlich kündigt. Wie der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 8.2.2012 (Aktenzeichen XII ZR 42/10) mitteilt, kann ein Fitnessstudio Vertrag bei dauerhafter Erkrankung des Nutzers außerordentlich gekündigt werden. Weiterlesen

ElitePartner muss 99 Euro für Persönlichkeitsanalyse erstatten

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Über ein interessantes Urteil gegen ElitePartner berichtet die Verbraucherzentrale Hamburg. Die Firma ElitePartner, die im Internet Partnervermittlungsportale betreibt,  ist nach einem rechtskräftigen Urteil vor dem AG Hamburg zur Rückzahlung von 99 Euro für eine Persönlichkeitsanalyse verurteilt worden. ElitePartner wollte diesen Betrag im Fall des Widerrufs nicht zurück zahlen. Die Klausel mit der Kostenberechnung wurde von der Verbraucherzentrale Hamburg bereits in einem Wettbewerbsverfahren erfolgreich abgemahnt. Da jedoch Rechtsmittel eingelegt wurden, ist dieses Wettbewerbsverfahren noch nicht rechtskräftig.

Ohnehin lohnt es sich oft die Vertragsbedingungen und Informationspflichten der verschiedenen Anbieter von Partnervermittlungen und Flirtplattformen genauer unter die Lupe zu nehmen. In einigen Fällen sind die Geschäftsbedingungen unzulässig und ein vorzeitiger Vertragsaustritt möglich.

Hilfe bei der Suche nach wirklich seriösen Partnervermittlungsangeboten bietet der Ratgeber Gesucht: Neue Liebe: Partnervermittlung auf dem Prüfstand der Stiftung Warentest.

BGH Urteil: Versicherung muss bei Insolvenz des Reiseveranstalters zahlen

Die Kläger buchten Anfang 2009 über einen Reiseveranstalter eine Kreuzfahrt, die Anfang 2010 hätte stattfinden sollen. Sie überwiesen, nachdem sie einen „Sicherungsschein für Pauschalreisen gemäß § 651k des Bürgerlichen Gesetzbuches“ des nunmehr verklagten Hamburger Versicherers erhalten hatten, jeweils über 7.400 EUR an den Reiseveranstalter. Anfang August 2009 teilte der Reiseveranstalter den Klägern mit, dass die Reise mangels Nachfrage nicht stattfinde.  Weiterlesen